Steinhaus im Steindorf

Artikel von DI Johann Repolust, verfasst am 10.12.2012

Auf einem schmalen Grundstück, welches mit einer Schmalseite  am Ossiachersee in Kärnten angrenzt, ragen spitze Bauteile in den Himmel. Schräge Sichtetonflächen, mit polierten Edelstahlplatten verkleidete Bereiche und Glasplatten ziehen die Blicke der vorübergehenden Menschen an.

Analytisches Denken wird angeregt, um die sichtbaren Gebilde, jedoch bei jedem Schritt sich ändernde Wahrnehmungen, zu erfassen. So wie der Euklidische-Raum der durch Wissenschaftler im vergangenen Jahrhundert erweitert und geändert werden musste, wird hier die Architektur von Bauwerken neu geschrieben.

Langsam gehe ich um das Haus oder soll ich sagen um die Skulptur. Bauteile die unregelmäßige Räume beinhalten scheinen zu schweben. Der Beton wird gebogen und gezerrt. Die Fenster und Türen, die die Öffnungen der Wände verschließen, sind Kunstwerke aus Alu und Glas. Einblicke, Durchblicke und Ausblicke sind Teil des architektonischen Konzeptes.  Ein Haus im Kopf explodiert und dann über eine Tastatur auf eine Festplatte gebannt, wurde Wirklichkeit.

Und dieser Ort “Steinhaus” war das Zuhause für einen Workshop, der vom Architekten Mark Mack aus Los Angeles  geleitet wurde und der auch das Symposion 2012 moderierte.

 

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