Produktionshalle Ecoplast

Eine Produktionshalle ist nur für den Schutz der teuren Maschinen und elektrischen Einrichtungen. Auch hier war die kurze Bauzeit neben den niedrigen Baukosten die Herausforderung für den Architekten. Der ausgeschriebene Wettbewerb würde gewonnen.

ARCHITEKTUR / KONSTRUKTION

Die Hallenkonstruktion besteht aus Köcherfundamenten mit gabelförmigen Stahlbetonstützen, auf denen Stahlbetonbinder mit 20m Spannweite gelagert wurden. An den Stützen wurden an der Außenseite, verzinkte Blechkassetten mit Mineralwolledämmung horizontal montiert, die anschließend von einem Trapezblech verkleidet wurden, welches vertikal ausgerichtet wurde. Eine monolithische Bodenplatte mit korundvergüteter Oberfläche leitet die Lasten der dort geplanten Maschinen ab. Aus Trapezblechen wurde auch das Dach gebaut. Eine Warmdachkonstruktion mit einer Dachhaut aus Kunststoff schließt die Halle nach oben ab.

LOGISTIK

Nachdem die Produktion 24 Stunden täglich und sieben Tage in der Woche, also kontinuierlich durchgeführt wurde, stellte der Neubau der Halle auf dem Betriebsgelände eine große Herausforderung dar. Alle Baumaterialtransporte wurden parallel zu den An- und Abtransporten von Kunststoff-Input und -Output geführt. Die Lagerflächen waren genau definiert und die Lagerung geprüft. Das Anliefern und das Versetzen der Stahlbetonfertigteile war mit den anderen Transporten koordiniert wobei nur die vorher definierten Straßen und Wege benutzt werden durften. Alle Grabarbeiten für die Ver- und Entsorgungsleitungen sind genau nach dem Bauzeitplan durchgeführt worden. Um Verkehrsstau zu vermeiden, sind Ersatzfahrbahnstellen in diesen Zeitintervallen geschottert und benutzt worden.

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