Idiomorphes Festspielhaus in Erl

Artikel von DI Johann Repolust, verfasst am 19.11.2013

Aus einem kleinen bewaldeten Hügel dringt es heraus; Spitz, scharfkantig und dunkel. Es ist ein Bauwerk, das mich an eine F-117 Nighthawk erinnert. Als Kontrapunkt zum alten ehrwürdigen Festspielhaus in Erl, welches vom Architekten Robert Schuller in den späten 50er Jahren geplant wurde.

Das neue Festspielhaus ging aus einem Wettbewerb hervor, den die Delugan Meissl Associated Architects gewannen. Sie zeigen die Möglichkeiten auf, die moderne Baustoffe und Konstruktionen bieten. Klar in der Formensprache und spartanisch in der Farbwahl. Ich finde es als gelungenes Beispiel für Kreativität. Mit dieser Architektur wird die Musik, die dort zelebriert wird, auf spezielle Weise erhöht.

Be Sociable, Share!